Lea Schröcker und Alex Gradenwitz holen jeweils zwei Titel. Die beiden Akteure der Damen- und Herrenteams siegen gemeinsam im Mixed und mit ihren Partnern auch im Doppel.
Lea Schröcker und Alex Gradenwitz waren die großen Sieger am zweiten Wochenende der Tennis-Stadtmeisterschaften. Beide gewannen zusammen den Mixed-Wettbewerb. Lea gemeinsam mit Mutter Angela Schröcker auch im Damen-Doppel. Alex Gradenwitz gewann zusammen mit Einzel-Stadtmeister Otto Heinz auch im Herren-Doppel. Zu den Doppelwettbewerben hatten sich insgesamt 37 Paare in fünf Kategorien gemeldet. Die Zuschauer bekamen vor allem in der Vorschlussrunde und in den Finalspielen hochklassiges Tennis geboten.
In der offenen Klasse der Herren waren von U18 bis H55 Spieler aller Altersgruppen vertreten. In der ersten Runde des K.o.-Systems traten 13 Paare an, wobei sich die Favoriten durchsetzten. In der zweiten Runde, dem Viertelfinale, waren die etablierten Mannschaftsspieler unter sich. Trotzdem gab es durchwegs klare Erfolge für die führenden Spieler der Punkterunde.
Im Halbfinale hat der Spielplan für eine sehr brisante Begegnung gesorgt. Die Väter Hobmeier/Fuchs mussten gegen ihre Söhne Luis und Maximilian antreten. Das Publikum war gespannt, ob sich die würdigen Greise noch gegen die jungen Wilden durchsetzen können. Der erste Satz verlief sehr ausgeglichen und auf hohem Niveau. Der Spielstand war immer „im Lot“, da jeder Spieler seine Aufschlagspiele gewann. So musste der Tiebreak den Satz entscheiden, den aber die Jungen klar für sich verbuchten. Auch im zweiten Satz gab zunächst keine Seite nach. Erst beim Stand von 4:3 gelang den Söhnen Moosburgs das erste Break. Danach war bei den Vätern Martin und Wolfgang die Luft raus, und der Satz endete mit 6:3. Im zweiten Halbfinale trafen Alexander Gradenwitz und Otto Heinz auf Frank de Haas und Daniel Mai. Die Nummer eins und zwei der ersten Mannschaft wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen mit 6:2 und 6:0. Das Finale lautete also Gradenwitz/Heinz gegen Luis Hobmeier/Maxi Fuchs. Die Zuschauer erlebten ein hochklassiges Match mit rasantem Tempo. Die meisten Ballwechsel verliefen spannend und auf Augenhöhe. Trotzdem gelang meist Gradenwitz/Heinz am Ende der Punkt. Das eindeutige Ergebnis von 6:1 und 6:1 wird den Verlierern nicht gerecht.
Der Wettbewerb Doppel Mixed erfreute sich mit 14 Paaren großer Resonanz. Auch einige Jugendliche der U18 stellten sich der Konkurrenz der Erwachsenen. In der ersten Runde ergab sich keine Überraschung, sodass im Viertelfinale die erfahrenen Teamspieler aufeinandertrafen. Die stärksten Spieler hatten sich gute Partner gesucht, sodass sich überlegene Paare bildeten. So erklären sich die durchwegs klaren Ergebnisse dieser Runde. Erst im Halbfinale trafen die formstärksten Paare auf ernsthaften Widerstand. Katharina Eichinger und Otto Heinz mussten ihr ganzes Können aufbieten, um Dana Kolland und Sebastian Wegler mit 7:5 und 7:6 niederzuringen. Lea Schröcker und Alexander Gradenwitz erledigten ihre Aufgabe gegen Michelle Mai und Luis Hobmeier mit 6:4 und 6:2. Das Finale mit Schröcker/Gradenwitz gegen Eichinger/Heinz bot anspruchsvolles Tennis mit zwei starken Frauen. Die Zuschauer erlebten ein ausgeglichenes Match unter gleichwertigen Gegnern. Am Ende gaben das noch druckvollere Spiel von Gradenwitz und die Stabilität von Schröcker den Ausschlag zu ihrem 6:2 und 6:3 Erfolg.
Bei den Damen gingen nur vier Paare an den Start, und so wurde im Round-Robin-Modus gespielt. Das Paar Angela und Lea Schröcker stellte sich dabei als klarer Sieger mit drei Erfolgen heraus. Das Mutter-Tochter-Duo beherrschte die Konkurrenz und ließ kaum Spielgewinne gegen sich zu. Auf Platz zwei folgten Lena und Bettina Hobmeier mit zwei Siegen. Für Nina Fuchs und Hannah Nelkel reichte es mit einem Erfolg zum dritten Platz.
In der Gruppe der Jüngsten (U12) fanden sich vier Paare ein, sodass jedes Paar gegen die jeweils drei anderen antreten durfte. Alle Ergebnisse ergaben am Ende eine Tabelle mit drei punktgleichen Paaren mit jeweils zwei Siegen. Die Reihenfolge wurde durch das Satzverhältnis und die Höhe der Siege bestimmt. Platz eins ging an Kieran Wilson und Samuel Petitjeau. Auf Platz zwei landeten Lars Hornig und Georg Untergehrer. Den dritten Rang erreichten die Gebrüder Ludwig und Xaver Schmid.
Die größeren Jungs trafen sich in der Kategorie U15. Hier setzten sich Lars Hornig/Yves L’hopital gegen Emil Hellmich/Anton Preckl mit (6:1, 7:5) durch.
Die Verlierer der ersten Erwachsenen-Runde bekamen anschließend in einer Trostrunde die Gelegenheit, ihr Können zu beweisen. Bei den Herren erwiesen sich die Jungspunde Yves L’hopital und Sean Rawson als das überlegene Team. Sie gewannen das Halbfinale mit (6:0, 6:1) und auch das Finale gegen Heiko Dechow und Maxi Wegler mit (6:3, 6:3).
Im Mixed gaben sich Hannah Nelkel und Heiko Dechow viel Mühe, um ihr Halbfinale mit (3:6, 6:3, 10:0) zu gewinnen. Auch das Finale gegen Anna Trauner und Yves L’hopital geriet zu einer Schwerarbeit. Am Ende gewann Nelkel/Dechow mit (7:5, 2:6, 10:6) die Trostrunde.
Zum Abschluss der beiden Stadtmeisterschafts-Wochenenden beim TC Moosburg wurden alle Sieger geehrt, die aktiven Teilnehmer mit einem gemeinsamen Abendessen verpflegt und eine Tombola durchgeführt. Der 1. Vorsitzende lobte bei seiner kurzen Rede die perfekte Organisation der Veranstaltung durch das Trio Michelle Mai, Adrian Neumeier und Maxi Wegler. Ein Sonderlob gab es für die Vergnügungswarte Woife und Martin mit ihren Helfern.
